Weinbergslagen

Weinbergslagen können Charakter und Geschmack eines Weines maßgeblich beeinflussen. Natürlich sind Lagen, zumal wenn sie eine gewisse Größe von mehreren Hundert Hektar aufweisen, keineswegs homogen in ihrer Struktur. Daher arbeiten wir bei einigen Weinen, wo es uns wichtig erscheint, mit Zusätzen wie „Kalkgestein“ oder „Granit“ auf dem Etikett. Was Sie dennoch über unsere Lagen wissen sollten, verraten wir Ihnen hier.

 

Hainfelder Letten

Hainfelder Letten

Die Paradelage Hainfelds! Das Wort „Letten“ weist stets darauf hin, dass hier ein Boden einen recht hohen Lehm- und Tongehalt besitzt, der ausgezeichnet Wasser in pflanzenverfügbarer Form speichert. Kalkmergel und Tonmergel wechseln sich ab, je nach dem, in welchem Bereich man sich befindet. Die Lage zieht sich von Rhodt aus in Richtung Süden nach Hainfeld hin. Besonders interessant für unsere Spitzenweine sind die Parzellen mit hohem Kalkgehalt: sie bringen uns Mineralität und Langlebigkeit.

 

Hainfelder Kapelle

Hainfelder Kapelle

Eine Lage mit mehreren Gesichtern. Einerseits haben wir den „alten Kastanienberg“ einen Sandrücken mit südlicher Neigung, gleichermaßen Richtung Weyher wie nach Burrweiler hin. Als „Kabinettlage“ ideal für leichte, duftige Rieslinge geeignet, da sich die Böden hier rasch und gut erwärmen und so schon recht früh eine physiologische Reife der Trauben erreicht werden kann. Andererseits finden wir im Rahmen der Kapelle aber auch Lehm-Lößböden in Richtung Flemlinger Gemarkung. Dort stehen unsere Burgunderreben des Mittelsegments.

 

Weyherer Michelsberg

Weyherer Michelsberg

Im Bereich des Modenbachtals haben sich über die Jahrmillionen durch tektonische Aktivitäten vielfältige Umwälzungen der Böden ergeben. Im Bereich des Michelsbergs, der sich von Weyher aus hinunter nach Hainfeld zieht, bildeten sich große Schichten von Granitschiefer, die gerade unseren Rieslingen einen unnachahmlich mineralischen Charakter verleihen.